in-casa-veritas

Elektrosmog- Mess- und Beratungsstelle

der tägliche Wahnsinn 
oder.... wer möchte so leben?

Ich stehe morgens auf, dusche mit Wasser, welches mit Chlor versetzt und mit Hormonen, Pestiziden und Herbiziden angereichert ist. Laufe auf einem statisch aufgeladenen PVC-Boden mit Plastik-Sohlen und bekomme an der Wohnungstür beim Gehen eine gewischt.
In meinem Auto fahre ich zwischen magnetischen und elektrischen Feldern sitzend zur Arbeit. Um mein Gewissen zu beruhigen fahre ich mit E10 für dessen Bio-Ethanol-Anteil in Brasilien Urwälder abgeholzt wurden.
Dann trinke ich auf dem Weg ins Büro einen Kaffee-to go (von dem die, die ihn geerntet haben, so gut wie nichts verdienen und der zig-mal mit Pestiziden besprüht wurde) aus dem Plastikbecher und frühstücke irgendein gezuckertes Sondermüll Produkt mit Haltbarkeitsmitteln. (z.B. Dioxin).
Ich trage Kleidung, die für ein paar Cent von Kindern in Indien genäht und mit giftiger Farbe gefärbt wurde.
An meinem Arbeitsplatz sitze ich wieder eingebettet in elektrischen und magnetischen Wechselfeldern am Schreibtisch der unter induzierter Spannung steht. Draußen im Flur hängen ein DECT-Sender und ein WLAN-Router, die mich bestrahlen. Den Bedarf meines Körpers an hochstruckturiertem und lebendigem Wasser versuche ich mit Cola, Kaffee und Milchshakes abzudecken (was mir damit nicht gelingt, aber das merke ich erst viel später).
Umgeben von verschiedenen Elektroinstallationen, gepulster Funkstrahlung und WLAN allerorten verbringe ich den Tag auf Böden, unter denen der Kleber Giftstoffe ausdünstet, die Wandfarbe und die Möbel ebenso.
Einen Vorteil hat das Ganze doch.... die teure Sterillisations-OP habe ich mir durch das ständige Mobilfunkgerät in der Hosentasche erspart.
Nach dem bekannten Weg nach Hause, erwartet mich dann ein Menü aus der Mikrowelle, in der nicht nur das Essen seine Strahlendosis abbekommt, sondern ich auch noch das ca. 10.000-fache der normalen Belastung in der Wohnung und sämtliche Nachbarn !!!
Zu dem gepressten, mit Analogkäse überbackenen und gegen vorzeitige Verwesung haltbar gemachten (durch Umetikettierung) Restmüll, gönne ich mir noch einen Schluck Weinpansche (gezuckertes Glykol mit Aroma) und ziehe mich vor den Fernseher zurück, der mir die allabendliche Restbestrahlung besorgt. Den Verblödungseffekt des Bildungsfern -sehen registriere ich nicht mehr, er wirkt schon.....
Nach 2 Stunden Werbung, unterbrochen von 20 Minuten unnützer Informationen ist mein Tagewerk erledigt (naja.... ich eigentlich auch).
Dann lege ich mich in mein Bett auf eine Federkern-Matratze mit Schaumstoff, aus der Isozyanate ausgasen oder Formaldehyd. Im Magnetfeld des Federkerns wälze ich mich auf Milben durch die Nacht, in Reichweite des Handys, des Radioweckers und einer kleinen Stereoanlage, die mir den nächtlichen Strahlungscocktail besorgen. Das i-Phone lege ich, um ja keine sinnlose Info zu verpassen unters Kopfkissen. So bekommt mein Gehirn (oder was davon noch übrig ist) die ganze Nacht über ein Dauerfeuer von hochfrequenten Strahlungsinfos von Facebook oder Twitter.
So entspannt sich nun mein Körper und beginnt seine Regenerationsphase mit der Ausschüttung von Adrenalin um den Stress des Alltages zu verarbeiten und unter verstärkter Melatoninunterdrückung. Meine Nervenzellen, die bei einem tausendstel, der auf mich einprasselnden Spannung der elektromagnetischen Felder arbeiten, kommen endlich zur Ruhe und machen mein Immunsystem wieder flott. (oder doch nicht ?)  Dabei hilft mir auch der Federkern aus Eisen, der in der Matratze das Erdmagnetfeld von seiner Arbeit abhält, indem es die wichtigsten Radiosender empfängt. Dazu kommt noch der WLAN-Router und das DECT-Telefon des Nachbarn, die mich auch in der Nacht an seiner Kommunikation teilhaben lassen, so dass ich morgens auf die neuesten Nachrichten verzichten kann.
Meine eisenhaltigen roten Blutkörperchen haben sich unterdessen zur bekannten Geldrollenstruktur zusammengeklumpt und versuchen irgendwie durch meine Adern zu kommen. Es gelingt ihnen nur partiell. Vor allem nicht da wo es wichtig wäre.
Erfrischt und wie im Jungbrunnen gebadet wache ich am nächsten Morgen auf, frage mich, wer das im Spiegel sein soll, sehe einen Raucher draußen an einer Haltestelle stehen und frage mich, wie man so ungesund leben kann.
Erkennen Sie sich wieder ?
Wenn ja, dann sollten wir uns mal unterhalten, ob es nicht auch anders geht.